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Achtung! Neuer Termin für die Gartenbegehung ist der 31.10.2020
Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt wurden.
Am 26.10.2020 kommt der Schornsteinfeger zwischen 9 und 13 Uhr, Feuerstättenschau und kerhrung des Schonrsteins. ....
Nächster Frühschoppen: Wegen hohen Inzidenzwert erst mal nicht.

Legende der Dauerkleingartenanlage " Volkspark" e. V. Rheinhausen, gelegen Gemarkung Hochemmerich Flur 7 zwischen  Moerserstraße und Gartenstraße.


Von Grabelandbewirtung und Gartenanwärtern wurde 1949 in der Gaststätte Portmann am Damm der Verein aus der Taufe gehoben. Erster Vorsitzender Schulz, Kassierer Neuhaus, und Schriftführer Schweres waren die ersten gewählten Vertreter. Im Frühjahr wurden die ersten Parzellen vergeben Nr 1 bis Nr. 10 & Nr. 24 & NrNr. 28 , im Herbst kamen Nr. 25 bis 27 hinzu.

Eine Eigenständigkeit gab es zu dieser Zeit noch nicht, die Vereine waren alle im damaligen Verein Rheinhausen-Niederrhein mit Sitz in der Anlage " Krefelder Straße" Vorsitzender Georg Radbeck integriert.

Dies ändert sich im Jahr 1952, der Stadtverband der Rheinhauser Kleingartenanlagen wird gegründet, er ist Generalpächter der einzelnen Kleingartenanlagen. Der Kleingartenverein Volkspark erhält einen Pachtvertrag, ausgestellt am 18.04.1952 gleichzeitig wird die Anlage vergrößert die Gärten Nr. 11 bis Nr. 20 kommen dazu.

Die Hauptwasserleitung im Mittelweg mit Abzweig zur Stadtgärtnerei in Eigenleistung der Mitglieder - das Material stellte die Stadt - wird verlegt. Dem Verein wird die Gemeinnützigkeit nach § 5 der KGO zuerkannt, die Versatzung und der Vorstand in das Vereinsregister beim Amtsgericht Moers eingetragen. 1. Vorsitzender Otto Schulz, 2. Vorsitzender Paul Klomann, Kassierer Friedrich Thamm und Schriftführer Siegfried Sütterlin waren gewählte Vertreter.

Das Jahr 1952 ist somit das amtliche Geburtsjahr des Kleingartenvereins.

1954 wurde durch Neuausweisung des Gartens Nr. 21 und die Vervollständigung der Gärten Nr. 20, Nr. 22 und Nr. 23 eine Größe von 11200qm mit 28 Gartenpächtern erreicht. Der Pachtpreis beträgt 0,02 DM pro qm im Jahr.

1957 beim Neubau der Stadtgärtnerei erhalten die Lauben in der Anlage Volkspark - Strom - durch eine Hochleitung.

1967 wird in jedem Garten eine Wasseruhr installiert, alle Gartenpächter haben jetzt eigene Zähler und Wasseruhren zur Verechnung. Beim Kleingartenwettbewerb auf Stadtebene - um den Johannes Asch Pokal - belegt die Anlage Volkspark 1967 und 1968 den 1. Platz sowie 1969 und 1973 den 2. Platz, der Verein erhält als Sieger den Wanderpokal.

Die Pacht beträgt 1968 , 0,04DM pro qm im Jahr.

1972 kommen zwei weitere Kleingärten Nr. 29 und Nr. 30 hinzu. Die Stromversorgung durch Stromhochleitung, wird durch Verlegung von Erdkabel in jeder Gartenlaube sicherheitsmäßig verbessert.

1975 ist das Jahr der Eingemeidung nach Duisburg. Es bringt auch Veränderung für die Kleingärtner. Der Stadtverband Rheinhausen wird aufgelöst, an seiner Stelle tritt als Generalpächter der Verband der Duisburger Kleingartenvereine e. V. -VDK-. Die Vereine erhalten einen neuen Pachtvertrag und 1978 Verwaltungsvertäge. Der Pachtpreis beträgt jetzt 0,12DM pro qm im Jahr. Im Volkspark kommen 1978 vier weitere Kleingärten hinzu Nr.31 bis 34. Die größe von 14128qm einschließlich Gemeinschaftsplatz ist erreicht, der Verein hat 34 Gartenpächter. Zum 1. Vorsitzenden wurde Hans Hankewitz gewählt. Die Wasserversorgung durch den Bau von 5 Wasseruhrenschächten vertraglich mit der Stadt Duisburg geregelt.

1979 wird mit dem Gerätehausbau der Grundstein für ein späteres Vereinsheim gelegt. Begonnen wurde mit 100,00DM Startkapital pro Gartenpächter. In Eigenleistung nur durch Gemeinschaftarbeit der Mitglieder wurde in 6 Bauabschnitten - immer wenn  die Finanzierung durch entsprechende Einnahmen bei Vereinsveranstaltungen gesichtert was - das Vereinsheim bis 1989 fertig. Ohne fremde Finanzzuschüsse, ohne Umlagen bzw. Erhöhung der Vereinsbeiträge. Eine stolze Leistung.

Die Verantwortung und Bauleitung lagen beim 1. Vorsitzenden Hans Hankewitz ebenso entstandene Fehlplanungen und Änderungen. Dieses Werk konnte allerdings nur gelingen durch die gute Mitarbeit der Gartenfreunde. Jetzt stehen ein Saal für Veranstaltungen, Schulungen, und Vereinsfesten zur Verfügung, ergänzt durch eine Küche, Lagerraum, Toiletten, Büro und Werkstatt. Zwischenzeitlich wurde der Mittelweg zum Vereinsheim durch Aufstellen von 4 Außenlampen beleuchtet.

Der Pachtpreis betrug 1984, 0,16DM und erhöhte sich bis 1989 auf 0,23DM pro qm im Jahr.

1988/89 konnte nach langen zähen Verhandlungen die Fertigstellung der Gartenanlage - wie 1952 geplant - begonnen werden. 24 neue Parzellen Nr. 34 bis Nr.58 wurden ausgewiesen.

1990 stehen im Haushalt Gelder der Stadt und des Landes NRW zum endgültigen Ausbau bereit. Eine zielstrebige Vorstands- und Vereinsarbeit hat zum Erfolg geführt.

Rheinhausen erhält ein weiteres Schmuckstück - die Dauerkleingartenanlge Volkspark.

                                                                                                               

1989 Chronist   Hans Hankewitz





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